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Ältere Menschen nicht abhängen, sondern aktiv einbeziehen
Berlin, 27. Juni 2025 – Anlässlich des bundesweiten Digitaltags am 27. Juni 2025 warnt die Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland e.V. (BdSAD) erneut vor der drohenden digitalen Ausgrenzung älterer Menschen. Zwar hat sich seit der Corona-Pandemie viel getan in Sachen digitaler Infrastruktur, doch längst profitieren nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen davon. Besonders ältere Menschen bleiben bei der fortschreitenden Digitalisierung von Dienstleistungen oft außen vor – mit gravierenden Folgen für ihre soziale Teilhabe und Selbstbestimmung.„Online-Banking, digitale Terminvergabe oder KI-gestützte Behördenportale – für viele Senioren sind diese Anwendungen nach wie vor eine große Hürde“, erklärt Carolin Favretto, Vorsitzende der BdSAD. Zwar gebe es zunehmend unterstützende Angebote, doch der Zugang dazu müsse breiter, einfacher und inklusiver gestaltet werden.
Innovative Lösungen wie enna care und das Viktor Kissen zeigen, wie es gehen kann
Moderne Entwicklungen wie enna care oder das Viktor Kissen zeigen, dass digitale Anwendungen auch intuitiv und barrierearm gestaltet sein können. Mit dem leicht bedienbaren enna care System können Senioren ohne technisches Vorwissen über ein physisches Bedienfeld Fotos empfangen, Sprachnachrichten austauschen oder an Videotelefonaten teilnehmen. Das Viktor Kissen, ein KI-gestütztes Kommunikationskissen, reagiert auf Berührungen und hilft dabei, alltägliche Aufgaben wie Terminplanungen, Medikamentenerinnerungen oder den Kontakt zu Angehörigen einfacher zu gestalten – eine digitale Brücke, die auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen nutzen können -niedrigschwellig und würdevoll.
Persönliche Unterstützung durch qualifizierte Senioren-Assistenz
Qualifizierte Senioren-Assistenten unterstützen bundesweit ältere Menschen, digitale Hürden im Alltag zu überwinden. Ob es um das Einrichten eines Smartphones, die Nutzung von Videoanrufen oder die Online-Terminbuchung beim Hausarzt geht – Senioren-Assistenten bieten geduldige, einfühlsame und persönliche Begleitung. Sie helfen nicht nur technisch, sondern stärken das Selbstvertrauen im Umgang mit digitalen Medien. „Es geht darum, Ängste abzubauen und echte Teilhabe zu ermöglichen – in einem Tempo, das zum Menschen passt“, so Favretto.
Nachbarschaftseinrichtungen und lokale Schulungsangebote stärken
Neben individueller Unterstützung braucht es auch wohnortnahe Bildungsangebote. Die BdSAD setzt sich daher für mehr digitale Schulungen in Nachbarschaftseinrichtungen, Mehrgenerationenhäusern und kommunalen Bildungsstätten ein – speziell konzipiert für ältere Menschen. Auch ehrenamtliche Initiativen in Quartieren spielen eine zentrale Rolle. Diese lokalen Anlaufstellen bieten nicht nur technisches Wissen, sondern auch Gemeinschaft und Motivation, sich auf Neues einzulassen.
Fazit: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bergen enorme Chancen – auch und gerade für ältere Menschen. Richtig eingesetzt, können digitale Technologien dazu beitragen, die Selbstständigkeit im Alltag zu fördern, soziale Kontakte zu erhalten und die Lebensqualität im Alter deutlich zu steigern. „Wenn wir ältere Menschen behutsam mitnehmen, ihnen die passenden Hilfsmittel und die notwendige Unterstützung bieten, kann Digitalisierung ein Schlüssel zu mehr Teilhabe und Lebensfreude sein“, so Carolin Favretto. Die BdSAD setzt sich deshalb dafür ein, Technik menschlich zu gestalten – verständlich, zugänglich und mit dem Menschen im Mittelpunkt.
In dieser Presseinformation wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V.
Frau Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlin
Deutschlandfon ..: +49 172 8217884
web ..: http://bdsad.de
email : presse@bdsad.deDie Bundesvereinigung der Senioren-Assistenten Deutschland (BdSAD) e.V. mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung qualifizierter Dienstleister, die begleitende Alltagsunterstützung für Senioren und Menschen mit Hilfebedarf anbieten. Der Verein setzt sich für die Anerkennung des Berufsbildes in der Gesellschaft ein und ist ein Beratungs- und Kompetenznetzwerk mit hohen Qualitätsansprüchen. Auf der Homepage bietet die BdSAD eine Suchfunktion mit der Liste aller Mitglieder als übersichtlichen und schnellen Service an.
Pressekontakt:
BdSAD
Frau Anja Mikulla
Pappelallee 78/79
10437 Berlinfon ..: 01728217884
email : presse@bdsad.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
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Soziale Teilhabe im digitalen Zeitalter sichern
auf News Informieren publiziert am 27. Juni 2025 in der Rubrik Presse - News
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