• Lange war der Süden der Philippinen bekannt für den anhaltenden Konflikt in der Region. Heute ist Mindanao ein herausragendes Beispiel für Friedensprojekte in allen Gesellschaftsbereichen.

    BildFrankfurt am Main/Mindanao, 29.01.2022
    Jahrzehntelang war die Insel Mindanao im Süden der Philippinen einer der blutigsten Schauplätze für den anhaltenden Konflikt zwischen der philippinischen Regierung und muslimischen Unabhängigkeitsanhängern. Im Jahr 2018 verabschiedete die philippinische Regierung unter Präsident Rodrigo Duterte eine neue Verfassung und schloss ein Abkommen mit der größten regionalen Gruppe, der Moro Islamic Liberation Front (MILF). Es entstand die „Autonome Region Bangsamoro“ (BARMM).

    War der sehnliche Wunsch nach Frieden inmitten jahrzehntelanger Konflikte stets präsent, blieben viele Annäherungsversuche in der Vergangenheit meist ohne nennenswerte Erfolge. Gänzlich anders verlief jedoch das Treffen zwischen christlicher und muslimischer Seite am 24. Januar 2014. Auf Initiative des HWPL Vorsitzenden Lee trafen sich der damalige Gouverneur von Maguindanao Hon. Esmael G. Manguidadatu und Erzbischof Fernando Capalla von der Erzdiözese Davao gemeinsam mit Vorsitzendem Lee und unterzeichneten schließlich ein Friedensabkommen vor den Augen der anwesenden Bürger Mindanaos als Zeichen für den Frieden nach jahrzehntelangem Konflikt.

    Seit diesem Tag haben die Provinz Maguindanao und die Moro Islamic Liberation Front (MILF) den 24. Januar zum HWPL Friedenstag erklärt. Jedes Jahr wird der Tag feierlich zelebriert, um die internationalen Bemühungen und die lokale Zusammenarbeit für die Friedensbemühungen in Mindanao auf besondere Weise zu würdigen. In diesem Jahr nahmen 22.000 Vertreter von Politik, Gesellschaft, Bildung und Kultur aus 51 Ländern an der Veranstaltung teil, um diesen besonderen Friedenstag mit Mindanao gemeinsam zu feiern. Darunter überbrachten wichtige Persönlichkeiten Glückwunschbotschaften wie Senatspräsident Vicente Sotto III, Senator Panfilo Lacson, Senatorin Cynthia Villar, Senator Ronald ‚Bato‘ Dela Rosa, Oberster Richter Alexander Gesmundo und die philippinische TV-Nachrichtensprecherin Mariz Umali. Die Redner präsentierten ihre Projekte zur Friedensförderung in den Bereichen Bildung, Recht, Frauen- und Jugendprogrammen und unterstrichen die besondere Bedeutung der Friedensaktivitäten für die Region Mindanao.

    Dr. Ronald Adamat, Vertreter des philippinischen Bildungssektors und Kommissar von der Kommission für Hochschulbildung (CHED) teilte mit, dass die CHED Kommission Präsident Duterte aufgefordert hat, den 24. Januar zum „Nationalen Friedenstag“ für die gesamten Philippinen zu erklären. Damit soll der Tag mit besonderen Friedensveranstaltungen und Zeremonien im ganzen Land in privaten wie öffentlichen Einrichtungen gefeiert werden. Ein wichtiger Bestandteil seien auch die Schulen und Hochschulen, in denen der Tag ebenfalls gefeiert werden solle, erklärte Adamat.

    Zum Abschluss erklärte HWPL Vorsitzender Lee: „Unser Ziel ist es, alle Menschen weltweit zusammenzubringen, um diese Welt zu einem friedlichen Ort ohne Krieg zu machen und diesen Ort als dauerhaftes Erbe für zukünftigen Generationen zu hinterlassen. Daher müssen wir alle zu Botschaftern des Friedens werden. Erinnern wir die Menschen auf der ganzen Welt nach dem Gefühl der Sehnsucht nach Frieden – und an den Friedenstag, damit sie sich für immer daran erinnern können“, betonte der HWPL Vorsitzende Lee.

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    Philippinischer Bildungssektor beantragt die Ernennung des HWPL Friedenstags zum „Nationalen Friedenstag“

    auf News Informieren publiziert am 29. Januar 2022 in der Rubrik Presse - News
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